Eine denkwürdige Performance:


Dank- und Anerkennungsfeier im Museum  [26.09.2025]

Freitag vor den beiden Herbst-Dampftagen, am Abend des 26. September 2025, war die Maschinenhalle des DampfLandLeute- Museums in Eslohe für eine besondere Feierlichkeit vorbereitet. Anlass war die endgültige Fertigstellung und Inbetriebnahme der beiden großen Dampfmaschinen, die „Warsteiner“ und die „Frankenberger“.

Beide wurden in den letzten Jahren von dem Museumsteam über ungezählte Freizeitstunden wieder zum Leben erweckt. Es begann im November 2016 mit der Demontage der „Frankenberger“ im Stuhlwerk Thonet und deren Einlagerung in Einzelteilen in Eslohe. Unerwartet kam Ende 2023 ein Angebot der Warsteiner- Brauerei, die dort bereits vor dreißig Jahren restaurierte und gelagerte Dampfmaschine schenkweise zu übernehmen. Die Aufbauarbeiten der „Warsteiner“ währten ziemlich genau einundeinhalb Jahre. Gleichzeitig kamen die Arbeiten an der „Frankenberger“ voran und führten nun im Spätsommer 2025 zum erfolgreichen Ende. Beide Dampfmaschinen laufen tadellos, was unerwartet und als ein Erfolg des Teams unter dem technischen Vorsitzenden Klaus Gottfried zu werten ist. 

 

Hier kannst du sie laufen sehen:


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Die "Warsteiner" DM von 1898 wieder "unter Dampf"
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Die "Frankenberger" DM von 1918 in Aktion
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Die "Warsteiner" DM von 1898 wieder "unter Dampf" (2)
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Die "Frankenberger" DM von 1918 in Aktion (2)
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Diese Anerkennung muss sich das Team aber mit weiteren außenstehenden Personen teilen, mit deren Mithilfe dieses Ergebnis nicht zu erreichen gewesen wäre. Deshalb wurden diese Partner zu einer Feierstunde in die Maschinenhalle unseres Museums eingeladen. Es war Dank und Anerkennung an die Firmen, die bei der Beschaffung, dem Abbau, Transport, Aufbau und Restaurierung Unterstützung gewährt haben. Eingeladen waren auch ehemalige Besitzer der Dampfmaschinen bzw. deren Vertreter von der Stuhlfabrik Thonet aus Frankenberg (Eder) sowie Herr Gert Busch mit seiner Gattin. 

Busch war bis zur Schließung der Brauerei Kipper in Remscheid deren Leiter und musste die im Werk stehende Dampfmaschine an Albert Cramer, Chef der Warsteiner-Brauerei, für einen symbolischen Betrag veräußern. Das Wiedersehen in 2024 nach über drei Jahrzehnten mit „seiner“, jedoch noch im Aufbau befindlichen Kipper- Dampfmaschine im Museum war für den alten Herrn emotional [siehe Esloher Museumsnachrichten 2024, Seite 36]. 

 

Die "Warsteiner" im Licht der Scheinwerfer:


Auch diesmal war Gert Busch angerührt von der Atmosphäre, die bei der Vorführung der beiden alten Giganten herrschte. Die Maschinenhalle war in buntes Licht gehüllt: Strahler und Spots illuminierten die beiden Maschinen und erzielten auf ihren glänzenden Oberflächen eine besondere Lichtwirkung. Im Gespräch mit dem Autor äußerte sich Gert Busch mit großer Zufriedenheit darüber, dass diese Raritäten nun in unserem Museum eine dauerhafte Bleibe gefunden haben. Sie erfüllten in der Zukunft einen wichtigen Zweck: Die Erhaltung einer Erinnerung, und zwar an eine Zeitepoche, in der diese Maschinen in großem Maße zur industriellen Entwicklung beitrugen. Es war ein Fortschritt, mit dem die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen verbunden war. 

 

 

Die "Frankenberg" im Licht der Scheinwerfer:


An dieser Feierstunde war der Autor mit zwei Kurzvorträgen beteiligt, in denen jeweils die Historie der beiden Dampfmaschinen Thema war, bevor diese unter dem Beifall der Anwesenden und mit musikalischer Untermalung „unter Dampf“ und in Bewegung gesetzt wurden. Die anschließenden Gespräche bei Currywurst und Esselbräu offenbarten Zufriedenheit unter den Beteiligten mit dem Ablauf und dem Ergebnis dieses denkwürdigen Abends.